Unsere Pfarrbriefe
Pfingsten 2026
Liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefes,

der Heilige Geist kommt auf die Jünger herab und lässt sie in allen Sprachen der Menschen sprechen. Der Heilige Geist dient somit als Verständiger zwischen verschiedenen Menschen und unterschiedlichen Kulturen. Doch dem munteren Austausch auf der Straße geht eine weitere Eigenschaft des Heiligen Geistes vorweg.
Die Jünger sind nach Christi Himmelfahrt verlassen, desillusioniert, verängstigt und demotiviert. Vielleicht fühlt sich der eine Christ oder die andere Christin mit Blick auf Kirche, Gesellschaft und Politik ebenso. Der Heilige Geist lässt den Mut im Herzen der Jünger wachsen. Er ist der Anstoß, die Tür zu öffnen und die eigenen vier Wände zu verlassen.
Er schenkt Kraft und Freude am Kennenlernen von Neuem. Somit wirbt das Pfingstereignis nicht nur für Toleranz und Verständigung, sondern auch für den Mut zum Aufbruch.
In unserer Pfarrei leben die unterschiedlichen Gruppen und Vereine mit ihren verschiedensten Angeboten, von denen Sie im Pfingstpfarrbrief lesen können, vor, wie tolerantes, kommunikatives und mutiges Miteinander aussehen kann.
Auch das Kunstprojekt ‚ars liturgica‘ oder das Leben und Wirken im Pastoralen Raum Steinfurt sind aussagekräftige Beispiele dafür, wie die Menschen der Pfarrei hier in Nordwalde sich vom Mut des Heiligen Geistes leiten lassen. Das Gebet von Papst Leo XIV. zu Pfingsten darf uns als Christinnen und Christen immer wieder daran erinnern, dass jeder und jede einzelne von uns mit all den wunderbaren Talenten und Charismen (und auch allen wunderbaren Ecken und Kanten) als Brückenbauer gefragt ist. Wenn wir diese Zuversicht auf Gott leben, dann findet die Liebe Gottes auch immer wieder entgegen allen Widrigkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft einen Weg zu unseren Mitmenschen.
In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen mit den Worten von Theodor Fontane für die kommende Zeit Mut, Freude und Zuversicht:
„Der Pfingsttag kennt keinen Abend, denn seine Sonne, die Liebe, geht nie unter.“ (Theodor Fontane)
Pastoralreferent Jonas Born
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Advent 2025
Liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefs,
wenn eine neue Herausforderung oder eine Veränderung ansteht, gibt es viele Möglichkeiten damit umzugehen. Resignieren. Grübeln. Aufbrechen. Die bevorstehende Adventszeit gibt uns die Möglichkeit des Aufbruchs. Einen Blick zu wagen, wie sich Kirche mehr und mehr verändert. Das bedeutet nicht, dass Kirche oder das Leben in der Pfarrgemeinde nicht mehr attraktiv sind, sondern einfach anders. Der sonntägliche Kirchgang steht nicht mehr im Mittelpunkt eines Gemeindelebens. Es sind längs andere Glaubenstreffen, die ein Gemeindeleben sichtbar werden lassen.
Hier kann es helfen, sich mit Menschen, die vor der gleichen Herausforderung stehen, auszutauschen. Hier sehe einmal den Austausch in christlicher Gemeinschaft mit der evangelischen Kirchengemeinde Altenberge / Nordwalde, mit dem Arbeitskreis und den monatlich stattfindenden Friedensgebete. Auch der neu gegründete Pastorale Raum schafft Möglichkeiten sich mit anderen Pfarrgemeinden, wie Altenberge, Steinfurt, Laer, Horstmar, Ochtrup und Metelen zu verbinden und zu vernetzen. Gerade jetzt in der Adventszeit lade ich Sie ein, neue Wege des Aufbruchs zu finden und zu nutzen.
„Gott, du großer Gott ein Kind im Stall.
Du brichst in mein Dunkel herein, teilst
meine Ohnmacht, stellst dich mir Schwachen
zur Seite. Du weckst meine Sehnsucht, färbst
meine Träume, wartest mit mir auf den Anbruch
des Morgens. Du lernst mich suchen, machst Mut
zum Aufbruch, lädst ein zum Leben und gehst mit.
Weihnachten – Ein Weg fängt an.“
aus Andrea Schwarz „Du Gott des Weges segne uns“
Schauen Sie auf die Angebote der geschwisterlichen Kirchengemeinden, so dass ein pastoraler Raum mit Leben gefüllt werden kann. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine hoffnungsvolle und interessante Adventszeit mit vielen Begegnungen des Aufbruchs hin zu Weihnachten!
Allen ein segensreiches Weihnachtsfest!
Für das multiprofessionelle Seelsorgeteam
Diakon Andreas Feld
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Advent 2024
„Sieht der Mensch seine
Situation als unveränderbar an, verliert er den Wunsch auf Veränderung. Ein Leben ohne Hoffnung ist vermutlich möglich. Aber: Wie lebenswert wäre es?“, fragt die Journalistin Nermin Ismail im Blog 7 Gedanken zu Hoffnung. Hoffnung baut auf Vertrauen – und wir vertrauen auf Gott, der Mensch geworden ist und mit uns lebt – in allen Zeiten. Darauf bereiten wir uns im Advent vor!
Auf diese Begleitung Gottes dürfen wir vertrauen und hoffen. Und wir sind als Christen aufgerufen, dieses Vertrauen in und durch unser Leben unseren Mitmenschen zu zeigen. Durch diese Hoffnung kann Veränderung entstehen. Nermin Ismail weiter: „Ja, ich habe Hoffnung. Ich vertraue auf Gott. Und deshalb glaube ich daran, dass eine Veränderung möglich ist!“ Wenn der Fokus von Frieden und Veränderung nicht zuallererst auf der globalen Umsetzung liegt, sondern auf mir und meiner Lebenswelt, dann ist dies zwar mitunter noch immer kein Selbstläufer, doch vergleichsweise eine in kleinen Teilschritten zu bewältigende Aufgabe. Die Adventszeit lädt uns ein, Räume der Hoffnung und des Friedens in uns selbst, in unseren Familien und auch in Nordwalde zu schaffen.
Im Pfarrbrief finden Sie viele Fotos und Berichte von solchen hoffnungsvollen Räumen, die wir im vergangenen Jahr in unserer Pfarrei und darüber hinaus geschaffen haben. Der Weltfrieden ist damit vielleicht noch nicht erreicht, der Frieden in unserem Umfeld als Ausgangspunkt für eine friedvolle Zukunft allerdings schon. Und diese einzelnen Räume von jeder und jedem einzelnen von uns haben dann eine Strahlkraft, die auch in dunkelsten Zeiten ein Zeichen setzen und den gemeinsamen Wunsch und die Hoffnung auf Frieden für alle sichtbar und erlebbar machen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine hoffnungsvolle und friedenschaffende Adventszeit und ein segensreiches Weihnachtsfest!
Für das multiprofessionelle Seelsorgeteam
Pastoralreferent Jonas Born
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Advent 2023
„Brennen wir füreinander“
„… es ändert sich doch eh nichts.“ Immer wieder herrscht Krieg zwischen den Völkern. Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer. Der BVB wird mal wieder nicht deutscher Meister und in der katholischen Kirche ändert sich eh nix. Pauschale Positionen, Vereinfachungen und Verallgemeinerungen mit einer gewissen Dynamik zur Schwarzmalerei scheinen in vielen Zusammenhängen Hochkonjunktur zu haben. Wo eine Welt immer komplexer wird, eine Gesellschaft immer ausdifferenzierter und technischer Fortschritt eine immer größere Aufteilung von Arbeitsfeldern bedeutet, wächst die Sehnsucht nach einfachen Antworten und der Wunsch, Klarheit für sich zu gewinnen. Antworten sind auf die großen Fragen unserer Zeit, wie Frieden, Rettung des Klimas und gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht einfach zu formulieren. Auch in der Kirche sind die Herausforderungen durch Vertuschung von Missbrauchsfällen, Macht-Missbrauch und schwindender Gottesdienstbesucher unüberschaubar und es gibt keine schnellen Antworten. Der Advent als eine Zeit des Innehaltens und der Besinnung lädt uns ein, auf das zu schauen, wofür wir brennen. Was ist es, was mir wirklich wichtig ist, was mir Hoffnung und Zuversicht gibt? Wo erfahre ich Wärme, Zugewandtheit und Freude und wie kann ich diese Erfahrung weiter schenken und für die Gemeinschaft fruchtbar machen? Möge diese Adventszeit uns einladen, Jesus neu zu begegnen. Seine Ankunft hat den Menschen vor 2000 Jahren eine neue Hoffnung auf Frieden geschenkt und will auch uns heute neue Wege eröffnen.
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Advent 2022
Licht und Schatten
Lieber Leser des Pfarrbriefes,
das ewige Licht ist in der katholischen Kirche ein immerwährendes Licht. Es dient als Symbol zur Erinnerung an die ständige Gegenwart Gottes. Ohne Licht gibt es kein Leben, gleichzeitig ist Licht der Mittelpunkt der religiösen Schöpfungsgeschichte. Gott sprach: Es werde Licht. Jesus gilt als das Licht der Welt. Licht gibt uns Menschen die Möglichkeit produktiv zu sein, es versorgt uns mit Wärme und wir fühlen uns wohl. Die Tiere, die Pflanzen, alles Leben auf der Welt braucht Licht. Licht begegnet uns in vielfältiger Weise. Wenn ein Kind geboren und getauft wird, so bekommt es eine Taufkerze, die an die Osterkerze entzündet wird. Das Licht soll den Lebensweg erhellen und die Erinnerung an die Taufe sein. Wenn ein lieber Mensch von uns geht, zünden wir auch gerne eine Kerze an. Dieses Licht kann ein Licht der Hoffnung sein in dunklen Stunden. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Diese Lebensweisheit begleitet uns ein Leben lang. Im Moment erleben wir eine Zeit, die von Ängsten und Sorgen durch unterschiedliche Faktoren geprägt ist. Da ist der Krieg in der Ukraine, in Europa, für uns so bedrohlich nah. Sehr viele Menschen haben bereits ihr Leben verloren und noch mehr Menschen mussten ihre Heimat verlassen.
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Advent 2021
Liebe Schwestern und
Brüder in St. Dionysius,
liebe Leserinnen und Leser unseres Pfarrbriefes,
an vielen Punkten unseres Lebens ist ein Neustart wichtig. Wenn wir zum Beispiel nach einer Krankheit uns langsam erholen und wieder mit neuem Elan in unseren Tätigkeitsfeldern starten oder wenn wir in einer neuen Arbeitsstelle oder Aufgabe beginnen und erstmal alles kennenlernen müssen.
Auch für unsere Pfarrei ist nach den langen Auszeiten bei Gottesdiensten, Gruppen und Vereinen ein Neustart wichtig. Vieles beginnt jetzt wieder und so manches ist nicht mehr so, wie es vor Corona war. Auch ganz Neues entsteht auf einmal. Vieles werden Sie in diesem Pfarrbrief finden, das davon erzählt, wie es in unserer Pfarrei wieder los geht und vielleicht machen Sie eine Entdeckung, wo Sie zu einem Neustart herausgefordert werden.
So einen Neustart brauchen wir auch immer wieder im Glauben, damit wir Neues in der Beziehung zu Gott erfahren können. Die Adventszeit lädt uns ein, unseren Gott neu zu entdecken, denn immer ist er uns nah und doch können wir ihn nicht fassen und er zeigt sich uns mit ganz neuen Seiten.
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Advent 2020
Eine geöffnete Tür in kalter
Nacht, wie sie auf dem Titelbild zu sehen ist, weckt gute Erwartungen auf ein heimeliges Zuhause. In der Coronazeit bekommt das Zuhause eine ganz neue Bedeutung. Während einer Quarantäne kann es zu einem beengten Raum werden. Die viele Zeit die wir zu Hause verbringen kann aber auch Familien enger zusammen wachsen lassen. Für manchen Alleinstehenden wird die Zeit zu Hause zur Herausforderung.
Der Pfarrbrief zum Advent will verschiedene Einblicke geben, wie unterschiedlich die Erfahrungen in diesem Jahr waren. Viele Gruppen, Vereine und Einrichtungen haben dazu ihren Beitrag gegeben. Es spiegelt sich das vielfältige Leben in unserer Pfarrei wieder und die Kreativität, die viele Menschen und Gruppen in diesem Jahr entwickelt haben, um die Zeit des „zu Hause seins“ zu gestalten.
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